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Glossar

Prompt — einfach erklärt

Ein Prompt ist die Eingabe, mit der man eine KI steuert — die Frage, Anweisung oder Aufgabenbeschreibung, die man z. B. ChatGPT gibt. Die Qualität des Prompts bestimmt maßgeblich die Qualität der Antwort: Präzise Prompts mit Kontext, Ziel und gewünschtem Format liefern deutlich bessere Ergebnisse als Einwort-Befehle.

Was einen guten Prompt ausmacht

Die vier Bausteine wirksamer Prompts:

Rolle & Kontext: „Du bist Steuerberater. Unser Unternehmen hat …“ — die KI antwortet im passenden Rahmen
Konkrete Aufgabe: was genau geliefert werden soll (analysieren, formulieren, vergleichen)
Format: Liste, Tabelle, Länge, Tonalität — Formatvorgaben ersparen Nacharbeit
Material: eigene Daten, Beispiele, Textentwürfe mitgeben — die KI wird vom Rater zum Bearbeiter

Die Marketing-Sicht: Kunden-Prompts sind die neuen Keywords

Für Unternehmen zählt eine zweite Perspektive: Was prompten Ihre Kunden? „Beste Werbeagentur in Münster?“, „[Produkt] Erfahrungen?“ — solche Prompts sind die Suchanfragen der KI-Ära. Wer die typischen Kundenfragen kennt und Inhalte baut, die genau sie beantworten, erscheint in den Antworten. Ein monatlicher Prompt-Katalog (dieselben 10–20 Fragen an ChatGPT, Gemini, Perplexity) macht die eigene Präsenz messbar.

Merksatz: Keywords tippte man in Google — Prompts stellt man der KI. Wer nur noch Keywords denkt, optimiert für die halbe Realität.

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Häufige Fragen

Was ist Prompt Engineering?

Die systematische Kunst, Prompts so zu formulieren, dass KI-Systeme zuverlässig brauchbare Ergebnisse liefern — von Rollenanweisungen bis zu mehrstufigen Arbeitsabläufen.

Gibt es „verbotene“ Prompts?

KI-Anbieter blockieren schädliche Anfragen. Für Unternehmen relevanter: keine vertraulichen Daten in öffentliche KI-Tools geben, deren Datenverarbeitung nicht geklärt ist.

Wie finde ich die Prompts meiner Kunden?

Aus denselben Quellen wie Keywords: Vertriebsgespräche, Support-Mails, Google-Suggest — plus direkte Tests: Stellen Sie die Fragen selbst und schauen Sie, wen die KI empfiehlt.

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