KI-Sichtbarkeit testen: die 15-Minuten-Anleitung
Bevor Sie in KI-Sichtbarkeit investieren, brauchen Sie den Ist-Stand. Dieser Selbsttest zeigt Ihnen in einer Viertelstunde, wie ChatGPT, Gemini und Perplexity über Sie — und Ihre Wettbewerber — sprechen.
So werten Sie die Ergebnisse aus
Drei Befunde sind typisch. Erstens: Sie kommen gar nicht vor — der häufigste Fall und zugleich der klarste Handlungsauftrag. Die KI hat schlicht zu wenig verwertbares Material über Sie.
Zweitens: Sie werden genannt, aber mit falschen oder veralteten Fakten. Das ist ein Konsistenzproblem — Ihre Daten widersprechen sich über Website, Verzeichnisse und Profile hinweg.
Drittens: Wettbewerber werden empfohlen, die objektiv schwächer sind als Sie. Das ist kein Qualitätsurteil der KI, sondern ein Sichtbarkeitsurteil: Deren Inhalte sind besser lesbar, zitierbarer oder öfter erwähnt.
Die häufigsten Ursachen für Unsichtbarkeit
Fast immer liegt es an einer Kombination dieser Punkte:
Vom Test zur Strategie
Der Selbsttest ersetzt kein vollständiges Audit, aber er liefert die wichtigste Erkenntnis: ob Handlungsbedarf besteht. Wenn ja, gilt die GEO-Reihenfolge — erst antwortfähige Inhalte und konsistente Fakten, dann Autoritätsaufbau, dann kontinuierliches Monitoring.
Wer den Test monatlich wiederholt, sieht die eigene Entwicklung — und bemerkt sofort, wenn ein Wettbewerber anfängt, gezielt an seiner KI-Sichtbarkeit zu arbeiten.
Neu seit 2026: Zitate kostenlos automatisch messen
Ergänzend zum manuellen Test gibt es inzwischen einen kostenlosen Daten-Weg: Bing Webmaster Tools zeigt im Bereich „AI Performance“, wo KI-Systeme wie ChatGPT und Copilot Ihre Website tatsächlich zitieren — denn die ChatGPT-Websuche stützt sich maßgeblich auf den Bing-Index. Einrichtung in Minuten: bei Bing Webmaster Tools anmelden (der Import aus der Google Search Console übernimmt alles automatisch), und ab dann sehen Sie Zitate und KI-Impressionen im Zeitverlauf.
Prüfen Sie bei der Gelegenheit auch Ihre robots.txt: Wer dort pauschal Bots blockiert, sperrt oft unwissentlich den OAI-SearchBot aus — und kann dann in ChatGPT-Antworten gar nicht zitiert werden.
Ihr Testprotokoll
- 15–10 Kundenfragen formulieren („Wer ist der beste Anbieter für X in Y?“, „Was kostet X?“, „Welche Firma empfiehlst du für X?“)
- 2Jede Frage in ChatGPT, Gemini und Perplexity stellen — im Privatmodus, ohne eingeloggte Historie
- 3Dokumentieren: Wer wird genannt? Wer wird zitiert? In welcher Reihenfolge?
- 4Zusatzfrage stellen: „Was weißt du über [Ihr Unternehmen]?“ — stimmen die Fakten?
- 5In 4 Wochen wiederholen und vergleichen
Schon ein „Nein“ bedeutet meist verschenkten Umsatz. Kostenlosen Check anfordern →
Was sagt ChatGPT über
Ihr Unternehmen?
Wir prüfen persönlich, ob ChatGPT, Gemini & Perplexity Sie empfehlen — oder Ihre Wettbewerber. Sie bekommen das Ergebnis schwarz auf weiß.
- Persönlich erstellt — kein automatisierter Spam-Report
- Ergebnis innerhalb von 24 Stunden per E-Mail
- Kostenlos, unverbindlich, ohne Verkaufsdruck
Häufige Fragen
Warum soll ich im Privatmodus testen?
Eingeloggte KI-Chats personalisieren Antworten anhand Ihrer Historie. Der Privatmodus zeigt eher, was ein neutraler Interessent zu sehen bekommt.
Welche Fragen bringen die besten Erkenntnisse?
Kaufnahe Fragen mit Empfehlungscharakter: „Welchen Anbieter würdest du wählen?“, „Wer ist der beste…?“, „Vergleiche X und Y“. Genau dort entstehen und sterben Anfragen.
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